ELIZABETH NEUENSCHWANDER


link to a beautiful tale, could be Elizabeth's tale.


PORTRAIT

Alles begann im Spätsommer 1929, als Elizabeth Neuenschwander im emmen-talischen Schangnau zur Welt kam. Nach einer Lehrzeit als Damenschneiderin und einem Dänemark-Aufenthalt führte ihr Weg zu lebenslangen, humanitären Einsätzen und damit auch in viele Katastrophengebiete.

Seit ihrer Pensionierung betreibt Elizabeth Neuenschwander in Afghanistan und Pakistan ihre eigenen Projekte: Eine Schule für weit über 1000 Mädchen und Buben wurde eröffnet, Männern und jungen Frauen wird das Nähen gelehrt und sie werden in Gesundheitspflege, Lesen und Schreiben unterrichtet. Von Bern aus per E-Mail oder Telefon und vor allem vor Ort, in Kabul oder im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet, leitet Elizabeth Neuenschwander Schulen, Nähateliers und ein Frauenzentrum. Die Arbeit ist voller Schwierigkeiten und Hindernisse und ihre regelmässigen Besuche in Kabul sind alles andere als ungefährlich. Elizabeth Neuenschwander erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen und wurde vor kurzem Ehrenbürgerin der Gemeinde Schangnau. Das Buch beschreibt das schier unglaubliche, uneigennützige Engagement der damals 82jährigen Bernerin für Frauenförderung, Hilfe zur Selbsthilfe und etwas mehr Gerechtigkeit in dieser Welt.

 

VERKAUF

Elizabeth Neuenschwander beim Verkaufen der Stickereien.

INFO

In Quetta, einer pakistanischen Stadt nahe der afghanischen Grenze leben seit den Achziger Jahren bis heute viele afghanische Flüchtlinge. Diese kämpfen seit Jahren ums Überleben. Nur ein Teil konnte später in Afghanistan wieder eine Existenz gründen. Die von Elisabeth Neuenschwander 1986 in Quetta begründete Schule für afghanische Mädchen und Buben wird noch heute für 1100 Kinder geführt.

In Afghanistan selbst führt Elisabeth Neuenschwander in Zusammenarbeit mit afghanischen Fachleuten für vom Krieg benachteiligte Mädchen und Buben zwei Schulen, eine in Kabul, sowie eine Schule auf dem Land. Das Nähcenter (heute in Kabul) führt junge Mädchen zur Erwerbstätigkeit, und vermittelt Grundkenntnisse für jene Mädchen, welche bisher keinen Zugang zu Bildung hatten.

 



Roland Jeanneret +



Der Radiomoderator und Kommunikationsleiter der «Glückskette», Roland Jeanneret, ist am Freitag im Alter von 74 Jahren an einer Corona-Infektion verstorben. Sein Tod fällt zusammen mit dem 75-Jahr-Jubiläum der «Glückskette». Jeanneret führte zahlreiche Sammlungen für die Hilfsorganisation durch und wurde deshalb oft als «Mister Glückskette» bezeichnet.  Jeanneret sei doppelt geimpft gewesen. Seinen Booster-Termin konnte er krankheitsbedingt nicht mehr wahrnehmen.

 

Roland Jeanneret begann als Moderator der «Kindernachrichten» im Schweizer Fernsehen. Später präsentierte er im Radio die Sendung «Rendez-vous».

Für sein Engagement im Rahmen der Hilfsorganisation «Glückskette» wurde der Journalist unter anderem mit dem internationalen Menschenrechtspreis 1999, dem Medienpreis der Schweizerischen Krebsliga und der Henri-Dunant-Medaille für internationales humanitäres Engagement ausgezeichnet. (Quelle 20 Minuten)

 

Jeanneret arbeitete eng mit Elizabeth Neuenschwander zusammen und veröffentlichte mehrere Bücher, so auch das Buch «von Schangnau nach Kabul» und war Dozent an der Schweizer Journalistenschule MAZ. Er war verheiratet und lebte in Bern

Roland Jeanneret zu Besuch bei Elizabeth Neuenschwander, anlässlich des 85 zigsten Geburtstags von Elizabeth Neuenschwander 2014.


Kemmeriboden 2021


Im November 2021 war es wieder so weit.... 

Elizabeth Neuenschwander konnte in ihrer Heimatregion mit Freunden ihr Lieblingsessen, eine riesige "Merängge" geniessen.

Bei schönstem Wetter war auch ein kurzer Abstecher zu ihrem Geburtshaus möglich. 

Dies weckte viele Erinnerungen an ihre Jugendzeit in Schangnau.

 

Elizabeth Neuenschwander mit Merängge!!



Rundbrief 2021


Stiftung Hilfswerk Elizabeth Neuenschwander

Telefon: +41 31 992 72 21  +41 79 404 99 24   E-Mail: Stiftung-E-Neuenschwander<at>bluewin.ch

Homepage: www.elizabeth.ch

 

UBS Switzerland AG, IBAN CH23 0023 2232 1304 0201 F

 

 

Bern/Biberstein, Oktober 2021

 

Liebe Freunde, liebe LeserInnen

 

 

Ein weiteres schwieriges Jahr nähert sich dem Ende. In der Schweiz dürfen wir zuversichtlich sein, dass sich die Corona-Welle weiterhin legt. Viel schwieriger ist die Situation in Afghanistan. Wie im Rundbrief vom September 2020 beschrieben, hat die letzte Regierung den Rückhalt in der Bevölkerung verloren. Die Taliban haben nach dem Abzug der Amerikaner tatsächlich die Macht in ganz Afghanistan übernommen, was besonders die Situation für Frauen noch schwieriger macht.

 

Nach wie vor ist unsere Unterstützung sehr wichtig. Das Frauencenter findet weiterhin grossen Anklang und die afghanischen Flüchtlingsfrauen in Belutschistan werden wie bis anhin von der Familie des Schulleiters mit Material beliefert. Das ermöglicht ihnen, durch die schönen traditionellen Stickereien ein bescheidenes finanzielles Entgelt sowie Würde und Anerkennung zu erhalten. Sie sind sehr dankbar für jede Bluse, jeden Schal oder jedes Täschli, die wir hier dank Euch verkaufen können. Die Schals und Täschli sind geschätzte Mitbringsel. Wie aus beiliegendem Bestellschein ersichtlich, ist auch der beliebte Kalender für 2022 bereits erhältlich.

 

Der grösste Teil der Spenden fliesst in die Schulen. Es freut mich, dass immer noch über 1000 Kinder und Jugendliche von 70 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden können. In der Unter- und Mittelstufe sind die Klassen gemischt. Die Oberstufe, 7. bis 12. Schuljahr, ist gegenwärtig aufgrund der Bestimmungen der Taliban den Knaben vorbehalten. Ich hoffe aber, dass der Besuch der Oberstufe für Mädchen und junge Frauen bald wieder ermöglicht wird.

 

Momentan ist es schwierig, Geld nach Afghanistan zu überweisen. Zum Glück hat der Schulleiter einen Weg gefunden, die Spendengelder über in Pakistan wohnhafte Familienangehörige weiterzuleiten, sodass die Lehrpersonen und das Frauencenter ihre bescheidenen Saläre erhalten.

 

Ganz herzlichen Dank ein weiteres Mal allen Spenderinnen und Spendern, auch den Helferinnen und Helfern, die sich alle unentgeltlich für das Hilfswerk engagieren. Besonders hat es mich gefreut, dass unser Hilfswerk verschiedentlich testamentarisch berücksichtigt wurde und auch, dass seit 2020 alle Spenden steuerlich abzugsberechtigt sind. Die Mittel ermöglichen zahlreichen Menschen eine Zukunftsperspektive dank Hilfe zur Selbsthilfe. Es bietet ihnen die Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen. Viele arbeiten anschliessend als Mechaniker, SchneiderInnen, Zimmermann, VerkäuferInnen und Buchhalter. Diverse Jugendliche konnten an einer Universität ein Studium aufnehmen, wo sie als Ärzte, Rechtsanwälte, Lehrer, Informatiker, Agronomen etc. ausgebildet wurden und trotz allem in Afghanistan bleiben möchten.

 

Diesen Sommer litt ich an einem hartnäckigen Infekt und musste mich während mehrerer Wochen in Spitalpflege und Reha begeben. Zum Glück kann ich mich auf Hansruedi Schwarz und sein Team verlassen, die während meiner Abwesenheit die Stiftung zuverlässig und kompetent betreuen. Mittlerweile geht es mir wieder recht gut und ich wünsche auch Euch allen gute Gesundheit.

 

 

Freundliche Grüsse

 

Elizabeth Neuenschwander 

 

 


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2021 Rundschreiben mit Unterschrift Kopi
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Bestellschein 2021_22.pdf
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Situation in Afghanistan


 

 Der nachfolgende Bericht unter:

 

https://thephilanthropist.ch/hoffen-auf-eine-zukunft-vor-ort/

 

wurde kürzlich aufgeschaltet. Eine Antwort, wie es weitergehen wird, hat im Moment niemand.

 

Wir hoffen, dass Elizabeth Neuenschwander im vorgesehenen September-Rundschreiben Positives zu berichten hat. Ausserdem pflegt sie immer noch Kontakte zu Nepal und Tibetern.

Daher haben wir bereits im Februar 2021 auch den Stiftungszweck erweitert, was vom Generalsekretariat GS-EDI akzeptiert wurde.

 

Der Zweck der Stiftung besteht darin:

 

Unterstützung des Zugangs zur Bildung von unterprivilegierten Personen in

Krisen- und Kriegsregionen mit angemessenen Zahlungen und damit das Ermöglichen von Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Stiftung verfolgt ausschliesslich gemeinnützige Zwecke, ist nicht gewinnorientiert und verfolgt keine Erwerbszwecke.

 

Hans Rudolf Schwarz

 


Weindegustation und Verkauf Stickereien


Am Sonntag den 20. Juni 2021 fand in Biberstein eine Verkaufsaktion der neu eingetroffenen Stickereien statt. Anlass der Verkaufsaktion war eine Weindegustation der Weine der Cave des Bernunes (ENTRACO).

Elisabeth Neuenschwander war der Ehrengast des Tages und konnte die Besucher begrüssen, Bücher signieren und den exzellenten Wein verkosten.



Stiftung Elizabeth Neuenschwander ist jetzt steuerbefreit!!


Infobrief



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nebenan:

Die frisch gestrichene Schule in Kabul!

Sehr schön!



Kemmeriboden Bad bei Schangnau


Elizabeth macht einen Besuch im Kemmeriboden Bad, und geniesst mit Freunden eine Merängge mit viel, viel Rahm!!

Das Foto von Ruth Spycher zeigt die Ehrenbürgerin von Schangnau wie sie leibt und lebt!

 


90 Jahre!!! Happy Birthday!!!


Heute, am 5. September 2019 konnte Elizabeth Neuenschwander im Kreise vieler Freunde ihren 90. Geburtstag feiern.

Herzliche Gratulation, alles Gute und und weiterhin viel Schaffenskraft!!

 

Die Hüftoperation ist sehr gut verlaufen. Elizabeth Neuenschwander muss sich aber noch etwas schonen. Sie ist happy wieder schmerzfrei laufen zu können.

 

Nachstehend sind ein paar Tages Impressionen, Elizabeth inmitten ihres Freundes- und Helferkreises, festgehalten von Bettina Neuenschwander.

 


Impressionen vom Helfertreffen in Oberhofen 2019



RUNDBRIEF 2021


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RUNDBRIEF 2020


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RUNDBRIEF 2019


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RUNDBRIEF 2018


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RUNDBRIEF 2017


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